Heilbad Heiligenstadt, 14.09.2018

Station der Deutschen Märchenstraße

Diese faszinierende Stadt ist einer meiner Top Tipps für Eure Reise entlang der Deutschen Märchenstraße. Das zum einen daher, weil die Stadt in die wunderschöne Landschaft vom Eichsfeld/Thüringen eingebettet ist – sie ist zudem ein sehr gutes Beispiel für all die lohnenswerten Mühen, die aufgewendet werden mussten nach der Deutschen Einheit. Die Stadt ist ein Juwel – so habe ich es empfunden: saubere Straßen, schöne Fassaden, zahlreiche restaurierte historische Bauwerke – eine Stadt, die blüht, nicht nur zur Frühlingszeit. Zudem geprägt von einer spannenden Geschichte, bietet sie zahlreiche Möglichkeiten für die ganze Familie. Daher möchte ich direkt mal mit der Erwähnung des am Stadtrand gelegenen Märchenparks anfangen. Ein Muss für alle Familien mit Kindern. Er ist so liebevoll angelegt und gepflegt, so dass Ihr all die beliebten Märchen der Brüder Grimm hier in Wort und Szenerie erleben könnt.

Aber nun zurück zum Anfang! Nach meiner Ankunft bei der Touristinformation werde ich direkt von einem Stadtführer und – was für ein schöner Anblick – von Schneeweißchen und Rosenrot in Empfang genommen. Gemeinsam ziehen wir los und begeben uns auf einen langen Rundgang durch die Stadt, begleitet von den vielen interessanten kurzweiligen Geschichten, die man mir zu all dem Sehenswerten erzählt. In der Fußgängerzone lassen wir es uns dann aber erst einmal im Café Multhauf bei einem Cappuccino und leckerem Kuchen gut gehen, bevor wir zum Literaturmuseum Theodor Storm weiter gehen. Theodor Storm war hier ab 1856 einige Jahre als Amtsrichter tätig. Und wenn wir schon bei den Persönlichkeiten der Stadtgeschichte sind, dann seien direkt noch Tilman Riemenschneider erwähnt, der 1460 in Heiligenstadt geboren wurde, ebenso wie die erste “Doktorin der Geburtshilfe in Deutschland“, Charlotte Heidenreich (1788). Heinrich Heine wurde hier 1825 getauft und der Erfinder der “Laterna Magica“ Athanasius Kircher war in Heiligenstadt als Lehrer beschäftigt.

Ganz besonders erwähnenswert ist – wie ich finde – auch das private Schachtel-Museum von Helga Schotte und verweise hier einfach mal auf zwei Zeitungsartikel, die Auskunft geben über diese einzigartige Kunst, die sie hier so liebevoll betreibt und ausstellt. [Artikel 1] [Artikel 2] Natürlich habe ich auch für meine Liebste direkt eine der schönen kleinen Schachteln mitgenommen.

Bleibt mir eigentlich nur noch, auf die Internetseite vom Heilbad Heiligenstadt zu verweisen, wo Ihr die Informationen zu all dem Sehens- & Erlebenswerten findet, was Heiligenstadt zu bieten hat und wovon auch meine Bilder erzählen, darunter die Rad- und Wanderwege rund um die Stadt, der Mühlen- und Skulpturenweg sowie die Eichsfelder Therme und die Kureinrichtungen. Ganz besonders hervorzuheben ist die Genusskultur hier in Thüringen, wovon ich dann auch im nächsten Absatz erzähle. Wer die Schleife der Deutschen Märchenstraße also nicht macht, dem kann ich nur sagen: "Wenn Ihr noch nicht gestorben seid, dann habt Ihr ja noch Zeit für diese zauberhafte Stadt, in der man sich die Märchen von Schneeweißchen, Rosenrot und der Bär, Tischlein Deck Dich und vom Rumpelstilzchen erzählt!"

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